Overblog
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
10. Januar 2013 4 10 /01 /Januar /2013 15:01

Urmensch-Mensch (Nächstenliebe).

Manchmal setzt es derbe Hiebe,  bei entsprechend Nächstenliebe,
denn der Urmensch, nah und fern,  hat Nächste oft zum Fressen gern.
Der grobe Urmensch hat indessen  seine Beute aufgefressen
und es bleiben nur noch Knochen.  Er liebt die Nächsten ausgesprochen
solange die ihm nützlich sind.  Ansonsten hasst er die geschwind,
wenn sie ihm, im allgemeinen,  als Hindernis im Wege scheinen.
Ist der Urmensch Kannibale  erweist es sich mit einem male,
dass er gierig Menschen jagt  und nicht viel nach Ethik fragt.
Das hält er so, von mal zu mal,  und er weiß nichts von Moral
und von göttlichen Gesetzen  und wo er wütet fliegen Fetzen.

Die gierig von viel Menschen zehren  zeigen wohl, in dem Begehren,
dass sie, einmal angenommen,  aus den Kannibalen kommen,
in der urtümlichen Zeit,  der grausamen Vergangenheit.
Kannibalismussetzt sich dort,  weiter auf der Erde fort,
wo Menschen mit dem großen Rachen,  gierig weiter Beute machen,
ohne Rücksicht und Vernunft,  in der kapitalen Zunft
und ohne Rücksicht auf den Frust,  im nicht seltenen Verlust
derer die nun sozusagen  ihr ganzes Hab und Gut beklagen.
Die Kopfjäger sind noch aktiv  und in der Handlung, im Motiv,
rücksichtslos auf Beute aus  und mancher endet im Garaus.

Die Nächstenliebe gibt sich nett,  aber meistens nur im Bett,
angeregt durch die Gelüste.  Wenn der Urmensch besser wüsste
was der Sinn bedeuten kann,  dann wäre er wohl irgendwann
vielleicht an dem Punkt angelangt,  wo er nicht um sich selber bangt.
Es folgt der Urmensch, in dem Triebe,  aber nur, in Nächstenliebe,
dem was gierig, aus der Sicht,  der sexuellen Sucht entspricht.
Es hat der Urmensch nicht entfernt  den nötigen Respekt gelernt
vor dem Nächsten in der Tat,  den er häufig vor sich hat
und der, eigentlich vielleicht,  ihm selber dabei ziemlich gleicht.
Der Urmensch tut den Nächsten achten,  um ihn einmal abzuschlachten.

Die Respektierung der Person  endet aber zeitig schon,
wenn der Urmensch das erkennt,  was er seine Beute nennt.
Ist der Urmensch denn inmitten  all der Menschen fortgeschritten
die von Nächstenliebe reden  und beileibe längst nicht jeden
als den nächsten Menschen leiden?  Es lässt sich scheinbar nicht vermeiden
dass im Schein genau genommen,  die mitunter ziemlich Frommen
viel von Nächstenliebe sprechen  und dem gern den Willen brechen.
Der Mensch begehrt jedoch im Stillen  immer wieder seinen Willen,
denn sonst wär er willenlos  und recht häufig rigoros
für Nächstenliebe, währenddessen,  ein nur ziemlich leichtes Fressen.
H. Feisel 





Diesen Post teilen
Repost0

Kommentare

Über Diesen Blog

  • : Blog von Heinrich Feisel
  • : Rückblick auf das was gewesen sein könnte, im Hinblick auf das Gegenwärtige.
  • Kontakt

Profil

  • Heinrich Feisel
  • Da es für einen unbekannten Möchte-Gern-Autor, ohne finanzielle Risiken, unmöglich ist im Buchmarkt einzusteigen, im Gegensatz zur leicht zu vermarktenden Prominenz, versuche ich mein Bestes auf diesen Wegen zu geben, uneigennützig gewisser weise
  • Da es für einen unbekannten Möchte-Gern-Autor, ohne finanzielle Risiken, unmöglich ist im Buchmarkt einzusteigen, im Gegensatz zur leicht zu vermarktenden Prominenz, versuche ich mein Bestes auf diesen Wegen zu geben, uneigennützig gewisser weise

Archiv

Urmensch