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1. Januar 2013 2 01 /01 /Januar /2013 15:58

Urmenschliches / Klänge.

Der Urmensch mehrt sich im Gedränge  und empfindet bald schon Zwänge,
in der Mehrzahl Seinesgleichen,  denn jeder will etwas erreichen.
Das ist daher, in manchen Stunden,  mit viel Reiberei verbunden,
was zu derben Klängen führt.  Das Urweib gibt sich dann gerührt,
wenn es, Emotions bedingt,  fassungslos um Worte ringt.
Im Regelfall lässt man verlauten,  in der Urwelt der vertrauten,
was mitunter oft vielleicht  sonderbaren Lauten gleicht.
Manchmal tönen dort auch Klänge,  vergleichbar etwa mit Gesänge,
bei der Rhytmik der Bewegung  und verbunden mit Erregung.
Schrille Töne sind im Akt  die Klänge zu dem wilden Takt.

Es tut der Urmensch feste feiern.  Im Mittelpunkt prahlt er mit Eiern,
die er übereifrig sammelt.  Wenn er klangvoll Laute stammelt
scheint er dabei allgemein  mit Fremdwörtern vertraut zu sein,
die nicht jeder gut versteht.  Während das Fest noch weitergeht,
tanzen wild, in dem Gedränge,  angespornt durch laute Klänge,
die Urmenschen mit ihren Sohlen,  als träten sie auf heißen Kohlen.
Musikalisch setzt sich dort  die Rhytmik lauter Klänge fort,
 trommmelnd, klappernd, sowie pfeifend  und der Klang zieht raumumgreifend
rund herum um diese Gegend.  Sich im Rhythmus viel bewegend
feiert der Urmenschclan aufs Beste  leidenschaftlich seine Feste. 

In der Menge, im Gewühl,  spricht der Mensch vom Taktgefühl,
denn schräge Töne, die ihn stören,  will er lieber garnicht hören.
Wird es in dem Dschungel laut  hat sich der Urmensch umgeschaut,
gewarnt durch das Alarmsystem,  denn dann ist die Gefahr extrem.
In der Klangwelt der vertrauten  lässt der Urschrei oft verlauten,
dass irgendwem ein Unglück droht,  denn die Umwelt ist verroht.
Kommt das Palaver in die Gänge  dann hört man durcheinander Klänge
wie in der Bundestagsdebatte.  Es tut der Mensch, der manchmal satte,
müde und behäbig werden,  überhörend die Beschwerden
die recht häufig die beklagen,  mit entsprechend leerem Magen.

Die Klänge tönen in der Welt.  Der Boss hat sich wie taub gestellt,
doch schwerhörig scheint er zu sein,  denn er denkt nur an sich allein.
Beim Spektakel, mittels Klänge,  protestiert in dem Gedränge
der Protestler einmal mehr,  in praktizierter Gegenwehr.
Die Gewerkschaft demonstriert,  denn man fühlt sich angeschmiert,
durch den Boss im hohen Amt  und man fürchtet insgesamt,
dass der vieles unterschlägt  und heimlich schnell beiseite trägt,
vor dem Zugriff der Genossen.  Mit faulen Eiern wird beschossen,
wer eigentlich nicht viel bezweckt,  außer dass er sich versteckt,
vor der Entrüstung und der Wut,  denn der Mensch der führt nicht gut.
H. Feisel 



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  • Da es für einen unbekannten Möchte-Gern-Autor, ohne finanzielle Risiken, unmöglich ist im Buchmarkt einzusteigen, im Gegensatz zur leicht zu vermarktenden Prominenz, versuche ich mein Bestes auf diesen Wegen zu geben, uneigennützig gewisser weise
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