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10. Januar 2013 4 10 /01 /Januar /2013 15:11

Urmenschliches / Zeremonienmeister.

Der Urmensch hat, in schlimmsten Stunden,  den Ritus in dem Kult erfunden,
von dem er sich,  vielleicht zu oft,  die wundersame Kraft erhofft,
die ihn ständig retten kann.  Der Zeremonienmeister kann
viel Geister in dem Kult beschwören  und er kann die Ahnen hören,
hat er der Sippe weisgemacht.  Als Weiser gibt er darum acht
auf alles was er scheinbar ahnt,  während ihn der Ahne mahnt.
Der Ritus ist im Stamm geachtet.  Der Zeremonienmeister schlachtet
manches Kleinvieh an dem Ort  seiner Opferstelle dort,
wo der Götze ganz bestimmt  das Opfer gern entgegen nimmt.
Die Mahlzeit die wird während dessen  von den Ahnen aufgefressen.

Dabei nimmt jedoch im Nu  der Zeremonienmeister zu,
in seiner körperlichen Fülle.  Das dicke Fell dient ihm als Hülle,
während er im Kult beschwörend,  die Kritiken überhörend,
all die Opfergaben frisst,  weshalb er fett geworden ist.
Die Zeremonie gibt ihm recht,  denn er lebt davon nicht schlecht
und er kann sich in den Ecken  des Mysteriums verstecken,
während er genüsslich mampft,  wo das Opferfeuer dampft.
Durch viel Gestik im Bericht  und viel Gebärden vor der Sicht
aller jener die nichts fassen  und sich beeindruckt täuschen lassen,
durch den Zeremonienmeister,  kleben alle fest am Kleister.

Es macht sich keiner seinen Reim.  Wie die Fliegen auf dem Leim,
zappeln, ziemlich sonderbar,  wie von Sinnen und nicht klar,
die urmenschlichen Stammesglieder,  in Ekstase immer wieder,
in ihrem Kreis am Opferplatz.  Dabei mehrt sich auch der Schatz,
durch die, die schrille Töne singend,  ihre Opfer überbringend,
sich Hilfe aus dem Kult erhoffen.  Dabei bleibt die Frage offen
wo alle Kraft denn einmal voll  in welcher Weise wirken soll
und wie und woher dabei immer.  Wer nichts weiß hat keinen Schimmer
und glaubt recht gläubig in dem Spiel  ganz vergebens und zu viel.
Wer will der mag viel Unsinn glauben  und sich im Kult die Sinne rauben.

Ganz von Sinnen und in Trance  verliert ein mancher die Balance,
beim Getümmel an dem Platz  und der Rummel führt zur Hatz.
Der Zeremonienmeister hebt,  an seinem Standort sehr bestrebt,
seine Hände hoch zum Segen,  weshalb die Kräfte sich bewegen,
über seine Fingerkuppen  zu den urmenschlichen Gruppen,
wie man fest zu wissen glaubt.  Das religiöse Oberhaupt
kann sogar, in viel Recherchen,  den Häuptling an dem Platz beherrschen
und dirigierend im Format,  palavernd in dem großen Rat,
in der Rhythmik der Bewegung,  dirigiert er, bei Erregung,
in der Befugnis von dem Amt,  irgendwie und insgesamt.
 H. Feisel 




   






 

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  • Da es für einen unbekannten Möchte-Gern-Autor, ohne finanzielle Risiken, unmöglich ist im Buchmarkt einzusteigen, im Gegensatz zur leicht zu vermarktenden Prominenz, versuche ich mein Bestes auf diesen Wegen zu geben, uneigennützig gewisser weise
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