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Rückblick auf das was gewesen sein könnte, im Hinblick auf das Gegenwärtige.

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Umensch-Mensch / Aktivität.

Urmensch-Mensch / Altes Weib.

Das urmenschliche alte Weib sucht auch noch etwas Zeitvertreib,
tut sich mit mancherlei befassen und manches aber lieber lassen.
Sie stochert gerne in der Erde, wenn auch mühsam, mit Beschwerde,
nach Wurzeln und nach Knollen suchend, das hübsche junge Weib verfluchend,
das von ferne hämisch lacht und sich nicht gerne schmutzig macht.
Die Alte hat die Nägel schwarz und die Hände voll von Harz
und von den Heidelbeeren blau. Das sei unter aller Sau,
denkt die Junge still von fern, denn das macht sie nicht so gern.
Der Alten sind die Hände rau. Die Junge die ist viel zu schlau,
um in diesem Brauch zu wandeln und die Hände zu verschandeln,
denn schließlich will sie sich nicht zieren ihren Urmensch zu massieren,
möglichst oft und lange Zeit, in immenser  Zärtlichkeit
und überwiegend sehr sensibel, in Sachen Sauberkeit penibel.

Die Alte ist, im kalten Bau, dafür aber viel zu rau
und mancher  Kerl wär weg gelaufen, tät sie ihm das Brusthaar raufen.
Die Alte schmückt die kahlen Wände mit Utensilien ihrer  Hände,
damit sie, wenn auch unter kühlt, sich noch etwas heimisch fühlt.
An der Wand hängt, knapp und kurz, der einstmals Sexy-Lendenschurz,
den sie einst getragen hatte, und die malträtierte Matte,
auf der sie einst, an jedem Tag, mit vereinten Kräften lag,
 mit immer nur demselben Mann, solang der sie ertragen kann.
Sie nörgelt und ist unzufrieden und ihr Mann hat es vermieden,
unentwegt noch viel zu leiden und will ihre Nähe meiden.
Die Alte ist, nach kurzer Zeit, der holden jungen Weiblichkeit,
zu dem Mannweib aufgestiegen, doch kann sie nicht mehr unten liegen.

Das ändert sich auch nicht so bald. Sie hantiert sehr viel im Wald,
um viel Feuerholz zu sammeln und tut viele Flüche stammeln,
schimpfend auf die ganze Sippe, somit meckernd wie die Hippe.
Sie verflucht die faule Bande, in der Urwelt, auf dem Lande,
Mit der ungepflegten Mähne  verbeißt sie sich in ihre Zähne,
als sie einen Kerl erblickt, der sich gerade dazu schickt,
den großen Bogen, sozusagen, weit um sie herum zu schlagen,
angesichts wohl der Gestalt, denn die ist ihm viel zu alt,
wie er bei sich selber meint, als er Reiß aus zu nehmen scheint
und der Alten wohl nicht traut, die verbiestert um sich schaut.

Ob die Alte, öd und trist, nicht umsonst so einsam ist,
lässt sich, in urzeitlichen Tagen, voller Skepsis hinterfragen
und die Antwort fällt nicht schwer, denn sie stellt sich gerne quer.
H.Feisel


 

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