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Rückblick auf das was gewesen sein könnte, im Hinblick auf das Gegenwärtige.

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Umensch-Mensch/Genügsamkeit.

 

Urmensch-Mensch (Genügsamkeit).

 

Die ursprüngliche harte Zeit

erfordert die Genügsamkeit,

beziehungsweise ist das Ziel,

in immer stets dem gleichen Spiel,

sich am Leben zu erhalten,

wo möglich bis zu jenen Alten

die dann nicht mehr beißen können.

Den kann man die Erlösung gönnen,

wie der Medizinmann spricht.

Die Diagnose kennt er nicht.

Genügsamkeit ist angesagt.

Nach Luxus hat kein Mensch gefragt,

in dem urmenschlichen Sein

und nur der Clanchef sucht allein

seinen Vorteil den er sieht,

wo immer vielleicht das geschieht,

was ihm mitunter, dann und wann,

einen Vorteil bringen kann.

Das ist auch heute noch der Brauch.

Die großen Bosse tun das auch.

 

Die Menge muss ganz allgemein

entsprechend viel genügsam sein,

je mehr der Sippenchef verschlingt,

der im Bauch viel unterbringt.

Das urmenschliche Oberhaupt

hat sich immer mehr erlaubt,

soweit das je zu machen geht,

als es der Sippschaft zugesteht.

Auch tut er seine Weiber schätzen,

die er sammelt auf den Plätzen

und ganz wundersam vermehrt,

weil er davon mehr begehrt,

in seinem Vorteil den er sucht,

während man ihn still verflucht.

Genügsam ist er dabei schlicht,

in Bezug auf Weiber nicht.

Während mancher sich begnügt

und sich neidisch vorerst fügt,

ohne Chancen auf ein Weib,

verübt der Chef den Zeitvertreib.

 

Genügsam ist er auch indessen

weniger beim großen Fressen,

wenn er seine Stärke zeigt

und vorrangig zu fressen neigt,

während Schwache sich begnügen

und über all den Rest verfügen.

Das hat der Boss, der viel verschluckt,

sich von den Wölfen abgeguckt,

denn es frisst, auf Erden hier,

zuallererst das Alphatier.

Der Ur-kult wird auf Erden hier,

für das zweibeinige Tier

zum Gesetzeswerk der Regel

und wer sich wehrt der gilt als Flegel.

Dann ist die Kult-ur gekommen

und der Mensch hat übernommen,

was der Urmensch praktiziert,

der sich garnicht sehr geniert,

seine Stärke zu beweisen,

um fette Brocken zu verspeisen.

 

Die Religion lehrt in der Zeit

beständig die Genügsamkeit,

die all die kleinen Religiösen,

bei viel Haken und viel Ösen,

in den zahlreichen Beschlüssen,

frömmelnd praktizieren müssen,

weil sie sonst die frommen Großen

tief in die Verdammnis stoßen.

Genügsam ist das stille Leiden

armer Menschen die bescheiden

mit Wehmut zu den Größen schauen,

die unersättlich viel verdauen

und insofern hier auf Erden

ständig fett und fetter werden.

Das grobe Faustrecht gilt noch immer

und der Schwache wehrt sich nimmer,

im Zeichen der Genügsamkeit,

sonst bekäme er viel Streit,

den er, wenig informiert,

in seiner Schwäche bloß verliert.

H. Feisel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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