Rückblick auf das was gewesen sein könnte, im Hinblick auf das Gegenwärtige.
Urmensch-Mensch (Sakral).
Ist der Urmensch Kannibale, dann dient der Ritus der sakrale
zum Wohl der Menschenfresserei und der Urmensch schlingt dabei
vieles in den Schlund hinunter. Frisches Fleisch das macht ihn munter,
je jünger, zarter, um so mehr, und die Beute mag er sehr,
in seinen ganz immensen Trieben junges hübsches Fleisch zu lieben.
Der Urmensch kaut an seiner Beute, immer noch und hier und heute,
um viel Beute zu verdauen. Den Magen mag er sich versauen,
wenn er übereifrig ist und einmal das Falsche frisst.
Dann sah der Urmensch einst den Kral und er gründet nun einmal
das „Sah-Krale“, so gesehen, als den Ritus im Geschehen.
Der Urmensch hat ein Dorf gegründet und die Religion verkündet,
die er gut zu wissen scheint, wie er in dem Glauben meint.
Doch weiß er leider angesichts seiner Dummheit weiter „Nichts“
als das was er zu wissen meint, obwohl das längst nicht „All-Es“ scheint.
Das hindert ihn nicht im Sakralen sich ein falsches Bild zu malen
von seinem lächerlichen Gott, bis zu allerdümmsten Spott.
Der Urmensch steigert sich im Ton, bezüglich seiner Religion,
und der Zeremonienmeister, allen Unsinn den beweist er,
verbietet gern das Sakrileg und segnet jeden falschen Weg.
Sakral verübt, in diesem Plane, seinen Ritus der Schamane.
Was hat die Religion denn nun von Anfang an mit dem zu tun
was ein Gott, aus hoher Sicht, im Raum aus seinem Wissen spricht?
Die Götzendiener sind sakral und steigern sich, von mal zu mal,
im heuchlerischen leeren Schein, in die Religion hinein.
Ist der Urmensch der „Nichts“ lernt allzu weit von dem entfernt
was die Gesellschaft glauben will, die heute viel mehr laut statt still
der „Kult-Ur“ auf Erden traut und am „Ur-Kult“ weiter baut?
Die Menschheit kann „Nichts“ wirklich denken. „All-Es“ einmal Glauben schenken,
das fällt der Menschheit ziemlich schwer, denn wo nimmt sie die Einsicht her
dass im Raum viel mehr besteht von dem was niemals untergeht.
Sakral ist jeder Blick getrübt und der Ritus wird verübt
auch wenn man keinen Sinn erkennt und nur leere Phrasen nennt.
In Mimik und viel Maskerade ist sich mancher nicht zu schade,
in den Gesten und Gebärden, den im Ritus sehr bewährten,
im Kult den Massen einzubleuen, was die wahren Denker scheuen.
Die Ahnungslosigkeit ist groß und der Kult verbietet bloß
sich in Gott hinein zu denken. Kann der Ritus das denn schenken
was dem wahren Sinn am Schluss sinngemäß entsprechen muss?
Wo bleibt die Logik im Verstand innerhalb von manchem Land,
wo die Menschen sich am meisten ihre Religionen leisten?
H. Feisel