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Rückblick auf das was gewesen sein könnte, im Hinblick auf das Gegenwärtige.

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Urmenschliches/Häuptling

Urmenschliches / Häuptling.

Alles was der Häuptling glaubt  hat der Häuptling sich erlaubt,
mit Hilfe wohl von den Gesetzen,  in der Sippe durchzusetzen.
Der Häuptling ist das Haupt im Stamm,  in dem laufenden Programm
wenn alle, die viel laufen müssen,  dem Oberhaupt die Füße küssen
oder auch auf Händen tragen.  Hauptsächlich ist er, sozusagen,
das Haupt das alle Glieder lenkt  und möglichst auch an alles denkt.
Der Häuptling ist, in jedem Fall,  die Hauptsache und überall,
meistens schwergewichtig sitzend,  egal aus welchen Gründen schwitzend,
anzutreffen, wie man spricht.  Kraft seines Amtes ist er nicht
als solcher nur bedeutungslos  und das bestärkt ihn rigoros.

Sich präsentierend sitzt am Ort,  der so genannte Häuptling dort,
der als Hauptmann, wie gesagt,  hauptsächlich alles überragt
und man nennt ihn Präsident,  weil er viel Präsente kennt,
die er gern entgegen nimmt,  was ihn auch gelinde stimmt.
Sitzt er unter einer Linde,  begleitet ihn auch das Gesinde,
besinnt er sich an einer Buche,  dann ist er vielleicht auf der Suche
nach der möglichen Idee,  die ihm einfällt oder je
mitunter einmal eher nicht.  Mit nachdenklichem Angesicht
nah bei einer Eiche sitzend  und seine Autogramme ritzend,
in den alten Eichenstamm,  zählt er viel in dem Programm.

Der Hauptmann ist hauptsächlich wichtig  und was er sagt das ist auch richtig,
oder sollte allgemein,  wenn irgend möglich, richtig sein.
Richtig ist was wirklich stimmt.  Was auch der Häuptling unternimmt,
in den urmenschlichen Kreisen,  im Nachhinein muss sich erweisen
ob alles was geschieht, vielleicht,  dem Sinn oder dem Unsinn gleicht.
Der Häuptling aus dem Urmenschclan  ist Seinesgleichen zugetan,
weil die Verwandten, in dem Zeichen,  seine Sympathie erschleichen.
Erschlichen ist auch manche Gunst,  in der vorteilhaften Kunst,
im schmeichelhaften Kurs auf Erden  bevorzugt schnell bekannt zu werden.
Der Häuptling fühlt sich sehr geschmeichelt,  denn man hat ihn eingespeichelt.

Das hat der Urmensch wohl entfernt  erfolgreich von dem Wolf gelernt,
wo der Leitwolf vor dem Rudel,  nicht ganz so vornehm wie ein Pudel,
knurrend seine Zähne zeigt.  Dem Alphaweibchen zugeneigt,
ist, wenn möglich ziemlich lange,  der Alphawolf sehr viel zugange,
in vorteilhafter Position.  Die Stellung hält der Leitwolf schon
solange wie er das noch kann.  Es kommt die Wende irgendwann,
genau wie in der Urmenschsippe.  Der Häuptling endet als Gerippe.
Der neue Häuptling kommt bestimmt,  der dankbar den Applaus vernimmt
und der, der Herrschaft zugeneigt,  die einflussreichen Zähne zeigt.
Jener der am besten schnaubt,  das wird der Häuptling, wie man glaubt.
H. Feisel  


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