Rückblick auf das was gewesen sein könnte, im Hinblick auf das Gegenwärtige.
Urmensch-Mensch / Navigation.
Der Urmensch muss die Richtung suchen, zwischen Kiefern und den Buchen,
muss zwischen Tannen und den Linden, möglichst seine Richtung finden
und zwischen Fichten und den Eichen irgendwann sein Ziel erreichen,
Das Navi kommt ihm nicht entgegen, er muss sich ganz allein bewegen,
an der unbekannten Stätte, wo er gern den Führer hätte.
Er wandert einsam an viel Tagen und kann schlecht um Auskunft fragen,
sieht leider häufig, aus der Sicht, den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Die Bäume stehen allzu dicht. Den Ausblick hat er daher nicht,
auf den fernen Horizont. Er navigiert daher gekonnt
sich auf den Instinkt verlassend. Doch sein Gedächtnis scheint verblassend,
wodurch er sich nicht sicher scheint, wenn er den Weg zu finden meint.
Er sucht den Weg und weiß nicht wie und wo das weiß er vorher nie.
Steckt der Urmensch fest im Schlamm, dann erweist sich das Programm
der Navigierung, in der Tat, nur als ein mehr falscher Rat.
Der Urmensch simuliert im Hirn, bei vielen Falten auf der Stirn,
wie er denn einmal, vielleicht, sein Ziel im tiefen Wald erreicht.
hoffentlich denkt er, schon bald. Später sucht im Schilderwald
der Mensch noch immer seinen Weg. Vor mancher Brücke, manchem Steg,
steht der Mensch, sich navigierend und an den Wegen simulierend.
Der Mensch ist nicht gut orientiert, wenn er niemals navigiert,
mit dem Navi sozusagen, sitzend im Peronenwagen,
oder auch im LKW, in dem raffinierten Dreh
Satelliten zu verwenden. Tut die Fahrt im Abseits enden,
dann ist technisch was defekt, das im Detail verborgen steckt.
Er sucht den einen Weg, den wahren und steckt, ziemlich festgefahren
verärgert in dem Engpass fest. Die Sackgasse hat ihn gestresst
und der Feldweg wo er steht und nicht weiß wies weitergeht.
Das Navi sagt er muss nun wenden und den falschen Weg beenden,
obwohl er in dem Engpass steht, wo das Wenden nicht mehr geht.
Das Navi navigiert kein Stück, weder vorwärts noch zurück.
Es fühlt der Mensch sich wie die Memme und wie der Urmensch in der Klemme,
der nicht weiß, die Sicht ist trist, was vorne und was hinten ist.
Wenn Kraniche nach Süden ziehen, weil sie vor dem Winter fliehen,
dann weiß der Urmensch, an viel Plätzen den Süden richtig einzuschätzen,
ohne alle Wanderkarten. Doch solang kann er nicht warten,
wo er in der Wildnis kauert, weil das viel zu lange dauert.
Wie kommt er aus dem Wald heraus und geradewegs nach Haus,
nach der kurvenreichen Strecke, um diese oder jene Ecke.
Nachvollziehbar aus der Sicht ist der lange Rückweg nicht.
Der Zufall hat ihn navigiert, als er wieder los marschiert
und zufällig den Weg beschreitet als sei er darauf vorbereitet
und irgendwann kommt er nach Hause, nach einer doch sehr langen Pause.
H. Feisel