Rückblick auf das was gewesen sein könnte, im Hinblick auf das Gegenwärtige.
Urmensch-Mensch / Philosophie.
Der Schlauste in der Urzeitgruppe informiert die dumme Truppe,
die wenig oder gar nichts weiß, demonstrierend mit viel Fleiß,
wie man ein Weltbild machen kann, das in der Ur-Urzeit begann,
sich von selber aufzubauen. Im gewissen Gottvertrauen
spricht der Schamane von der Macht, die den Lebensraum bewacht,
zusammen mit den alten Ahnen, die zu Vernunft und Weisheit mahnen.
Den Ahnen muss man wohl vertrauen, die am ganzen Weltbild bauen.
Der Urmensch spricht, im Alltagstrott, von hohen Mächten oder Gott,
hinsichtlich der Defensive seiner schlichten Perspektive,
aus der er sich schon allzu oft, etwas mehr an Schutz erhofft.
Mehr Hilfe wär ihm angenehm, in nicht selten dem Extrem,
in dem er ziemlich hilflos scheint, wie er auch zu Recht oft meint.
Der Urmensch bittet, in dem Fimmel, seinen großen Freund im Himmel
um den Beistand im Geschehen, doch kann denselben wenig sehen.
Der Schamane ist ein Meister im Beschwören seiner Geister,
beschwörend immer auf das Neue seine ganz immense Treue,
zu denen die sein Schicksal ahnen und mitunter vielleicht planen.
Der Schamane führt Beschwerde, denn die kleine Ziegenherde
wird, wie verflucht, nur immer kleiner und neu geboren wird nicht einer,
von den Böcken, die man schlachtet, weil der Bock die Pflicht nicht achtet,
in der er tätig werden soll. Der ist nicht sehr liebes toll
und legt sich auf die faule Haut, missachtend seine Ziegenbraut.
Zu den Geistern will er sprechen. Vorher muss er die bestechen,
doch nicht mit einer alten Hippe, die ist nur noch ein Gerippe,
sondern mit dem fetten Bock. Vorwärts treibend, mit dem Stock,
treibt er diesen, schnell im Nu, zum Opferplatz den Ahnen zu,
die sich eventuell belecken, wenn sie das fette Tier entdecken,
das ohnehin zu sonst nichts taugt, sonst wär es dürr und ausgelaugt,
durch den Umgang mit den Ziegen, die leider keine Lämmer kriegen.
Der alte Ziegenbock muss dort, am besten in der Weise fort.
Ein neuer frischer Bock muss her, doch das fällt mitunter schwer,
bis man einen Neuen fängt, der fleißig zu der Zeugung drängt.
Das scheint tatsächlich gut gelungen. Zu den Ahnen vorgedrungen,
bittend dass es besser werde, wächst erneut die Ziegenherde,
sehr erfolgreich, in der Tat, entsprechend nach dem weisen Rat,
die der Schamane, dem's gebührt, somit mit den Geistern führt.
Darum dient auch der Schamane, lebenswichtig jedem Plane,
den er weise sich ersinnt, weshalb er viel Respekt gewinnt,
philosophierend in der Mitte, aller jener mit der Bitte,
dass er ständig, dann und wann, immer wieder helfen kann
und der Schamane profitiert, der nie mehr seinen Bauch verliert. H. Feisel