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Rückblick auf das was gewesen sein könnte, im Hinblick auf das Gegenwärtige.

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Ur-Laub.

 

Urlaub?

 

Unter dem Urlaub an den Bäumen 

tut der Urmensch einstmals träumen,

in der Urzeit als er lebt

und irgendwie nach vorwärts strebt,

insgesamt in seinem Leben,

seinem Horizont entgegen.

Er will, vereint mit Seinesgleichen,

den fernen Horizont erreichen,

irgendwann einmal vielleicht,

obwohl der ständig vor ihm weicht.

Im Urlaub kann er sich verstecken,

dann kann ihn keiner leicht entdecken.

Der Urmensch leidet auf der Flucht

an dem Untier seiner Sucht,

das in der Fresssucht nichts verschmäht

und auch zu dem Urmensch späht.

Der Urmensch will nicht gern verrecken.

Im Urlaub kann er sich verstecken,

mitunter auch vor seinem Boss.

Er klammert sich ans Wurfgeschoss.

 

Das ist so etwas wie die Lanze.

Damit geht er oft aufs Ganze

und sein Kumpel ebenso.

Erheblich ist das Risiko

und an mancherlei von Plätzen

nur sehr schwierig einzuschätzen,

wo ihm die Gefährdung droht.

Manches Urtier ist verroht

und geht aus diesem Grunde, drum,

nicht zimperlich mit solchen um,

die sich hinter seinem Rücken

in dem Dickicht still verdrücken.

Der Urmensch der ist, ohne Frage,

nicht immer dazu in der Lage

im Alltag etwas zu erreichen.

Am Arbeitstag muss er viel schleichen

und sein Job ist in der Art

ziemlich mühsam und sehr hart.

Mühselig geht es im Nu

immer wieder heftig zu.

 

Der Urmensch, als ein Mann vom Fache,

geht häufig im Beruf zur Sache,

wenn er das Urvieh jagen soll

und nicht selten, unter Groll,

Gejagter von dem Untier ist,

das ihn, zum Trotz von seiner List,

im erzürnten Übermut,

in die Büsche jagen tut.

Die Wildnis ruft, der Magen knurrt,

und auch das Weib am Feuer murrt,

und der Urmensch ist berufen,

hinter Klauen, Tatzen, Hufen

mit Anstrengung, in diesem Zeichen,

heimlich hinterher zu schleichen.

Die Selbstbedienung ist kein Raub.

Er tarnt den Kopf mit grünem Laub

und schleicht sich, so gut er kann,

mit Erfolg so dann und wann,

dem entsprechend in die Nähe

und verscheucht vielleicht die Krähe.

 

Wenn die Krähe lauthals krächzt

und der Urmensch schwitzend ächzt,

wenn ihm wieder einmal prompt

ein Stück Fleisch abhanden kommt,

dann führt dieser Schicksalsschlag

zum erneuten Arbeitstag,

bis ihm noch etwas gelingt,

wenn er etwas heimwärts bringt.

Abgekämpft kommt er nach Hause

und dann macht er eine Pause,

auf irgend einer Art von Matten

unterm Urlaub in dem Schatten.

Das Urlaub an dem dichten Baum

spendet Schatten in dem Raum

wo der Urmensch dösend still

sich einmal erholen will,

nach der im Stress geplagten Mühe,

manchmal schon in aller Frühe.

Der Urmensch tut somit bekennen

die Faulheit kann er „Urlaub“ nennen.

H. Feisel

 

 

 

 

 

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