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Rückblick auf das was gewesen sein könnte, im Hinblick auf das Gegenwärtige.

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Urmensch-Mensch / Besohlt.

Urmensch-Mensch / Besohlt.

Der Urmensch läuft auf seinen Sohlen, wenn es sein muss, über Kohlen
und läuft sich, mit großem Fleiß, mitunter seine Sohlen heiß.
Glühend tut das Holz verkohlen. Er läuft sich Blasen an die Sohlen,
wenn es mal im Dschungel brennt, was er ein Dilemma nennt,
später  wenn er irgendwann, hoch gebildet sprechen kann.
Er kann sich keine Schuhe kaufen und muss um so schneller laufen,
je mehr ihn die Gefahr bedroht, denn die Wildnis ist verroht.
Aus den Sohlen, den erst zarten, werden dicke Lederschwarten
und so erfindet man dazu die Ledersohle von dem Schuh,
der jedoch erst später kommt, denn die Zukunft ist verplompt
und noch längst nicht im Geschehen ansatzweise einzusehen.

Der Urmensch würde sozusagen gerne festes Schuhwerk tragen,
wenn sich das denn machen lässt. Es sind die Füße oft durchnässt,
in dem laufenden Programm und nicht selten voller Schlamm.
Es nützt kein klägliches Gequassel, die Füße stecken im Schlamassel
und Gummistiefel gibt es nicht. Wenn er sich die Haxen bricht,
dann ist das wohl dadurch bedingt, dass ihm kein fester Tritt gelingt,
rutschend auf dem Untergrund,ohne sicheren Verbund,
mit dem entsprechenden Profil. Trotzdem ist der Mensch mobil,
wenn es ihm auch nicht gelingt, dass man ihm die Schuhe bringt,
vorerst sicher längst noch nicht, während man darüber spricht,
wie man manches besser wüsste und  den Fuß verpacken müsste.

Im Winter werden der Gestalt die Zehen ganz erbärmlich kalt.
Der Urmensch sucht die dicken Brocken und entwickelt ein Paar Socken,
die später alle haben sollen, wenn sie nicht erfrieren wollen.
Aus dem Wollen kommt die Wolle und der Urmensch will das volle
Denkvermögen nützen, um die Sippe zu beschützen.
Man wickelt nunmehr allgemein die Füße in Bandagen ein,
aus Pelzen, Fellen und aus Rinden, um die Schuhe zu erfinden.
Zufrieden ist er und hat Ruh, denn nun läuft er mit dem Schuh,
ein paar Nummern zwar zu groß, doch ist der Fuß nicht nackt und bloß,
Wind und Wetter ausgesetzt.  Der Herr geht dann zu guter letzt
mit Schuhen die poliert viel glänzen, um den Hochmut zu ergänzen
und die Dame hat bezahlt was mit Stöckelschuhen prahlt,
mit den Blasen an den Zehen, denn sie will graziler gehen,
als das Urweib mit den plumpen  wenig eleganten Klumpen.

Die Dame geht hoch aufgerichtet, weil sie gern darauf verzichtet,
auf der Sohle fort zu schreiten und will, zu allen Jahreszeiten,
vornehm auf den Zehen schreiten und lässt sich dazu begleiten,
vom Medienrummel in der Tat, abgebildet als Plakat.          H. Feisel



 

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