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Rückblick auf das was gewesen sein könnte, im Hinblick auf das Gegenwärtige.

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Wellness / Urmenschliches.

 

Wellness / Urmenschliches.

 

Es tappt der Urmensch in das Moor. Die Packung Moor steht ihm bevor

und er tut ein Moorbad nehmen, gewisserweise in den Schemen

der Wellness die der Urmensch kennt. Die Kosmetik die man nennt,

ist dem Urweib anzuraten, denn der Urmann neigt zu Taten

und entdeckt dann starke Wünsche, wenn sein Weib mit dicker Tünche

die Falten gut verbergen kann. Das Moorbad nimmt sehr oft der Mann,

der in der Wildnis, an der Stätte, die Potenz gern wieder hätte.

Mitunter geht der Urmensch baden. Es kann die Lehmkur keinem schaden

und erst recht nicht, aus der Sicht, einem weiblichen Gesicht.

Die Bräune kann der Lehm erreichen, mit dem Ton kann sie sich bleichen.

 

Sie kriegt einen Packen Lehm. Der Busen ist ihr noch genehm,

ohne Packen Silikon, doch oben ohne läuft man schon

in der Umwelt durch die Gegend, mitunter einen Mann erregend.

Die schwarze Urfrau setzt ein Zeichen und tut sich vornehm lieber bleichen.

Die weiße Urfrau ist gern braun und meint dass dann die Männer schaun.

Alle Schwarzen und die Hellen, suchen Fitness in den Wellen

und die Wellness ist erfunden. Der Kosmetik fest verbunden

fühlt sich schon das Urzeitweib, im so genannten Zeitvertreib

die Männerblicke zu erhaschen. Sie schleppt schon kleine Ledertaschen

voll Utensilien mit sich rum und geht gekonnt mit Männern um.

 

Es ist die Wellness angesagt, weil der Häuptling laut beklagt,

dass der Alterungsprozess, nach den Jahren nun indes,

zu dem Verschleiß des Menschen führt. Der Wellness hat es nun gebührt

sich, angesichts von dicken Bäuchen, darüber hinweg zu täuschen

dass der Mensch nicht ewig lebt, wenn er nach Wohlbefinden strebt.

Doch tut das Wohlbefinden gut und der Urmensch schöpft den Mut,

der in der Wellness fortbesteht, solange wie es eben geht.

Man kleidet sich in Pelz und Fellen und nackend geht man in die Wellen,

sonst läuft der Pelz, ganz allgemein, mitsamt den Fellen langsam ein.

Das dient der Freikörperkultur. Mit Pelz verkleidet man sich nur.

 

Man wird in den Wellen nass. Die Bräune im Gesicht wird blass,

jedenfalls bei all den Bleichen die Bräune mit viel Lehm erreichen.

Die Wellness dient den müden Knochen, hat der Häuptling auch gesprochen,

der seine morschen Knochen pflegt und dabei zugrunde legt,

er könne in der Art mit Erden vielleicht noch einmal jünger werden,

wenn er auf die jungen schaut. Die jungen sind noch gut gebaut

und das sieht er mit Entzücken. Es dient die Wellness seinem Rücken,

der von schweren Jahren zeugt, denn der Alte geht gebeugt.

Die Wellness dient in der Gestaltung wo möglich auch der Körperhaltung.

Der Alte nimmt, so gut er kann, vor Weibern seine Haltung an.

H. Feisel

 

 

 

 

 

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