Rückblick auf das was gewesen sein könnte, im Hinblick auf das Gegenwärtige.
Winden im Befinden.
Wer muss die Ängste nieder kämpfen, manchmal auch in Schmerz und Krämpfen,
ohne Rücksicht auf Verlust, in dem urzeitlichen Frust?
Das kann nur, mit sich allein, der Urmensch in der Urzeit sein,
der lieber in Begleitung wär. Ihm hilft kein Staat, kein Militär,
und auch keine Polizei. Ein Priester ist noch nicht dabei
und kein Psychiater der ihn quält. Die Nerven hat er selbst gestählt,
in unzähligen Selbstversuchen und manchmal lernt er schon das Fluchen.
Die Angst tut er von selber finden. Dazu muss er sich überwinden,
denn er muss ja allgemein stärker als die Ängste sein,
die ihn laufend stark bedrängen und schwer auf seinen Schultern hängen.
Manchmal ist er flink und rege. Er malträtiert die Atemwege,
wenn er ziemlich ausgepumpt, halb zerfetzt und fast zerlumpt,
vielleicht sehr schnell ums Leben rennt, wenn er einen Fluchtweg kennt.
Wenn er mit Panik, im Affekt, nicht viel Heldentum bezweckt
und nur noch viel am rennen bleibt, wo es ihn zum Fluchtweg treibt,
hat er, zerknirscht und arg zerschunden, wenn möglich ein Versteck gefunden.
Er muss sich häufig überwinden, um die Strategie zu finden,
in der er, vielleicht irgendwann, besser überleben kann.
Dazu braucht er die Selbsterfahrung, hoffentlich in der Bewahrung,
seines noch sehr kurzen Lebens, sonst wär die Strategie vergebens.
Die Erfahrung muss er suchen, oftmals unter lautem Fluchen,
damit in das, was er erfährt, solange die Erfahrung währt,
seine Strategie einfließt, die er in sich selbst erschließt,
aus allerlei Gedankengängen, die ihn ab und zu bedrängen.
So dreht der Urmensch seine Runden und er hat sich überwunden,
in mancher nicht sehr leichten Übung, bei auch allerhand Betrübung,
in relativer Überwindung, innerhalb der Selbst – Erfindung
Der Urmensch hat dabei entdeckt, dass die Erfindung in ihm steckt
und er hat, in vielen Stunden, sein Ego in sich selbst gefunden.
Sein Ego muss er erst entdecken. Das tut sich in der Angst verstecken.
Das war im Ursprung nicht sehr groß, sondern schwach und nackend bloß
nur ein ganz abstraktes Ding, an dem er trotzdem nervlich hing,
in allen seinen Heldentaten, wie am dünnen seidnen Faden.
Die Nerven kommen ihm abhanden, hat er sich oft eingestanden.
Er tut dem Nervenbündel gleichen. Um starke Nerven zu erreichen,
zum Zwecke seiner Sicherheit, in der urtümlichen Zeit,
muss er vielleicht noch mehr bezwecken und die Strategie entdecken,
die hoffentlich in seiner List irgendwie zu finden ist.
Er muss sich immer wieder winden, zum Zwecke von dem Wohlbefinden,
das er braucht in seinem Streben, um irgendwann in Ruh zu leben.
H. Feisel