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Rückblick auf das was gewesen sein könnte, im Hinblick auf das Gegenwärtige.

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Woll-Lust.

Woll Lust.

 

Der Urmensch sieht, soweit er kann,  als ein wolllüstiger Mann,

manches Weibchen das er will  und sein Trieb ist auch nicht still,

immer wieder viel zu wollen,  was die Weiber machen sollen.

Viele Kinder, die dann kommen,  hat er dankbar angenommen,

weil sie der Gemeinschaft nützen  und die starke Sippe stützen.

Der Urmensch hungert und hat Frust,  bedingt durch seine Fleischeslust,

denn er hat viel Lust auf Fleisch  und sein Weib macht viel Gekreisch.

Kreischen tun die Weiber dann,  wenn man schlecht ernährt sein kann.

Auch angesichts der Kinderschar  wird im Pflichtbewusstsein klar,

dass das Fleisch, zu dem Genuss,  immer wieder da sein muss.

 

Es geht der Urmensch auf die Pirsch  und vielleicht bringt er den Hirsch,

  von dem man sich ernähren kann.  Gestanden, als ein ganzer Mann,

macht der Urmensch was er will  und sein Jagdtrieb ist nicht still,

wenn er seine Beute jagt.  Ist er alt und sehr betagt,

dann ist der Urmensch arg verbittert,  wenn er, sehr viel frierend, zittert.

Der Alte will, zu diesem Zwecke,  dicke Wolle als die Decke.

Wer tut schon gerne frieren wollen?  Die sich um ihn kümmern sollen,

dereinst selbst von ihm gezeugt,  wo er sich nun krümmt und beugt,

die haben häufig viel zu tun.  Was nützt ihm all der Nachwuchs nun,

  der sich um ihn mühen sollte,  doch nicht das will was er wollte.

 

Der Nachwuchs müht sich aber schlicht  um den Alten häufig nicht,

denn sie spricht, in aller Frühe,  von sich selbst und all der Mühe,

die das Leben ihnen macht.  Wer will gibt auf den Alten acht

und wickelt ihn ganz allgemein  in die dicke Wolle ein.

Wer will kann in der Urwelt wollen,  was alle irgend einmal sollen,

sich nämlich voller Wolllust regen,  denn das schafft reichen Kindersegen.

Die frisch erzeugten Urmenschkinder  frieren dabei auch nicht minder,

ohne eine dicke Wolle.  Der Urmensch greift noch nicht ins volle

gut gefüllte Warenlager  und die Schnäppchen sind noch mager.

Soweit er denn ein Schnäppchen macht,  hat er die Beute angebracht.

 

Die hat hoffentlich viel Wolle.  Im Winter neigt der Mensch zum Grolle,

wenn er bibbernd frieren muss.  Den Lebensmittelüberschuss

kennt man auch noch lange nicht  und Wollen muss man immer schlicht,

was ein mancher heut nicht will.  Der Magen knurrt und ist nicht still,

wenn die Sippe ziemlich hungernd  wartend in der Grotte lungernd,

auf den guten Jäger hofft.  Bleibt der aus, dann ist es oft

vor Hunger nicht mehr auszuhalten.  Wer achtet da noch auf den Alten,

der ein guter Jäger war?  Erfolgreich, das wird dabei klar,

sind, bei mangelnder Erfahrung,  trotz viel Wollens, in Bewahrung

althergebrachter Traditionen,  nicht jene die sich selber schonen.

H. Feisel  

 

 

 

 

 

 

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